Abrechnungsarten Leasing

Aus Flottenlexikon

Abrechnungsarten Leasing

Es gibt die Wahl zwischen zwei Leasingvarianten: die offene und die geschlossene Kalkulation des Leasingvertrages. Für beide Abrechnungsarten gilt eine fest vereinbarte monatliche Leasingrate, die an die Leasinggesellschaft gezahlt wird.

Offene Variante
Hierbei legen Leasinggesellschaft und Leasingnehmer einen Restwert und die Leasingdauer in Monaten fest. Am Ende der Vertragslaufzeit, gibt der Leasingnehmer das Leasingobjekt an die Leasinggesellschaft zurück. Standardmäßig wird dann durch ein Gutachten, welches die Leasinggesellschaft beauftragt, der Marktwert des Fahrzeuges ermittelt. Den Minderwert zwischen dem festgestellten Marktwert und dem, bei Vertragsabschluss vereinbarten Restwert, muss der Leasingnehmer ausgleichen. Ein evtl. Mehrerlös wird gemäß Leasingerlass und § 39 Abgabenordnung an den Leasingnehmer ausgezahlt (i. d. Regel zu 75%; bei Anschlussvertrag zu 100%).

Geschlossene Variante (auch „Kilometer-Vertrag“)
Bei dieser (standardmäßig gewählten) Vertragsvariante wird zusätzlich zur in Monaten angezeigten Leasingdauer eine Gesamtkilometerleistung vereinbart. Am Ende der Laufzeit wird das Leasingobjekt durch den Leasingnehmer wieder zurückgegeben, wobei es für Mehr- / Minderkilometer zur Nachbelastung / Rückauszahlung zwischen 0,02 und 0,03 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung kommt. Meist werden die standardmäßigen 2500 Mehr-/Minderkilometer berücksichtigt.

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