Konduktives Laden

Aus Flottenlexikon

Konduktives Laden

Konduktives Laden, also leitungsgebundenes Laden, von Elektrofahrzeugen erfolgt mit Hilfe einer Kabel- und Steckerverbindung zum Stromnetz. Es werden derzeit folgende vier Lademodi definiert:

Mode 1: Aufladung mit Wechselstrom (AC) mit einem maximalen Ladestrom von 16 A/11 kW an der haushaltsüblichen Steckdose. Dieser Lademodus wird v.a. aus Sicherheitsgründen nicht von der EU favorisiert.

Mode 2: Laden mit AC-Strom an der Haushaltssteckdose mit einem maximalen Ladestrom von 32 A/22 kW. Ein im Kabel integriertes Steuergerät, die In-Cable Control Box (ICCB), dient als Schutzeinrichtung und Steuereinheit. Es überwacht den Ladevorgang und unterbricht im Fehlerfall die Stromübertragung. Ein vollständiger Ladevorgang würde je nach Batteriegröße sechs bis acht Stunden dauern, kann also bequem über Nacht erfolgen.

Mode 3: Laden mit AC-Strom an einer öffentlichen typgeprüften Ladestation. Hierbei ist ein beschleunigter Ladeprozess möglich, da im öffentlichen Netz höhere Ströme und Spannungen sowie ein 3-phasiger Betrieb zur Verfügung stehen. Bei einem maximalen Ladestrom von 63 A/43,5 kW beträgt die Aufladezeit 30 bis 45 Minuten.

Mode 4: In naher Zukunft soll Schnellladen mit Gleichstrom (DC) an einer öffentlichen typgeprüften Ladestation möglich sein. Dabei soll eine maximale Energieübertragung von 200 kW ermöglicht werden. Der Ladevorgang würde dann nur noch 15 bis 30 min dauern.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

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